Die Einbecker Brauhaus AG

Brautradition seit 1378, modernste Brautechnologie und ein hochqualifiziertes Mitarbeiterteam bilden die Symbiose für den Erfolg des Unternehmens. Aufgrund der Bockbiertradition zählt die Brauerei zu den bekanntesten und renommiertesten Brauereien Deutschlands. Die hohe Pilskompetenz, die Herstellung von Bierspezialitäten und die Konzentration auf die Region Norddeutschland sind die Eckpunkte der Marketingstrategie des Unternehmens.

Das Unternehmen in Zahlen – Eckdaten
Mitarbeiter 2012 156 + 20 Auszubildende
Absatz 2012 689.103 hl
Umsatz 2012 39,0 Mio. EUR
Stammkapital 6,7 Mio. EUR

 

Bier bewusst geniessenDieser Betrieb bildet aus

 

 

Göttinger Brauhaus AGSeit 1988: Göttinger Brauhaus AG (100%)

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Das Göttinger Brauhaus blickt auf eine lange Brautradition in der Universitätsstadt zurück. Schon im Jahre 1330 erhielten die Göttinger Bürger das Recht, Bier zu brauen und zu verkaufen.
1440 wurde mit Hilfe einer Bannmeile um die Stadt zunächst das Marktmonopol für den Göttinger Gerstensaft gesichert.

Durch die stetig steigende Produktion aber wurde ein Umdenkungsprozess eingeleitet, und seit 1555 wird das Göttinger Bier auch exportiert – sehr zur Freude der außerhalb der Stadtmauern lebenden Bürger, die seit dieser Zeit auch in den Genuss der Qualitätsbiere aus Göttingen kommen.

Dass die Güte der Göttinger Biere nach der Abgabe der Produktion aus privater Hand in städtische Brauhäuser 1737 keineswegs gelitten hat, belegen die begeisterten Äußerungen der Studenten Heinrich Heine und Otto von Bismarck über die Göttinger Spezialität.

Nachdem die städtischen Brauhäuser ausgedient hatten, übernahm schließlich 1889 das Göttinger Brauhaus die gute Tradition des Bierbrauens in Göttingen.
Kurz vor ihrem hundertjährigen Bestehen wurde die Göttinger Brauhaus AG von der Einbecker Brauhaus AG übernommen.

Das Wissen und die Erfahrung aus vielen Jahrhunderten Göttinger Braukunst und modernste Brautechnik garantieren für die hohe Qualität und den ausgezeichneten Geschmack von Göttinger Edles Premium Pils.

Kasseler

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Kasseler ist die jüngste Marke der Martini Brauerei. Seit 2000 wird unter Einsatz erstklassiger Rohstoffe in der modernen Martini Brauerei das Kasseler Bier gebraut und abgefüllt. Mittels Zugabe der Hopfensorte Herkules wurde im Februar 2012 die Rezeptur des Kasseler Premium Pils weiter verfeinert und zum Kasseler Jubiläumspils weiterentwickelt. Die Verbundenheit zur Stadt Kassel und seinem Wahrzeichen, dem Herkules, wird nicht nur durch den Herkules-Hopfen zum Ausdruck gebracht, ab sofort ist das Kasseler Stadtwappen Teil der Produktausstattung. Und von jedem in 2012 und 2013 verkauften Kasten Kasseler Jubiläumspils gehen 25 Cent als Spende an die Stadt Kassel zur Unterstützung ausgewählter Jubiläumsprojekte.

Die Hopfensorte Herkules:
Nach über zehnjähriger Entwicklungsarbeit und Züchtungsversuche am Hopfenforschungszentrum in Hüll (Halltertau) wurde die neue Hopfensorte Herkules geschaffen. Wie sein namensgebendes antikes Vorbild, hat er verschiedene Aufgaben zu erfüllen, die bis dahin so noch nicht bewältigt wurden.

Neben verschiedenen guten agronomischen (Stabilität im Doldenertrag und hohe Resistenz gegen Krankheiten und Schädlingen) und ökonomischen Eigenschaften (hoher Gehalt an Bitterstoffen und guter Lagerfähigkeit), sind es die geschmacklichen und olfaktorischen Merkmale, die genau diesen Hopfen für unser Jubiläumsbier als den richtigen ausweisen.
Der Herkules Bitterhopfen bietet die Grundlage für eine harmonische aber dennoch nicht zu kräftige Bitternote und wird durch eine feine Gabe Aromahopfen abgerundet.

Martini BrauereiSeit Oktober 1997: Martini Brauerei GmbH Kassel (100%)

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Ein Rezept aus dem Stammland seiner Vorfahren wurde anno 1849 für Adolf Andreas Christian, genannt Adolf Kropf, in Kassel der Schlüssel zum Erfolg. In Bayern, im Berchtesgadener Land auf der „Kropfleite“ zu Salzberg, hatten die Kropfs über Jahrhunderte auf einem eigenen Hof gewirtschaftet.

Sie mussten ihn im 17. Jahrhundert um ihres Glaubens willen verlassen: Seitdem fuhren sie mit großen Gespannen über die Handelsstraßen Süd- und Mitteldeutschlands. Auch im Hessischen findet man heute noch ihre Namen in alten Büchern der früheren Ausspann-Gasthöfe. Adolf Kropf, der sich ursprünglich dem Baufach verschrieben hatte, machte sich in Kassel sesshaft.

Für 19.500 „blanke Thaler“ erwarb er das Haus Mittelgasse 56. Sehr bald sollte die von dem unternehmungslustigen Mann eingerichtete Brauerei mit Ausschank zu einer stadtbekannten Adresse werden. Denn das hier gebraute Bier war von einer anderen Art als alles andere, was man bis dato in Kassel mit immerhin 19 handwerklichen Brauereien vorgesetzt bekommen hatte.

Im Zeichen der Türme von St. Martin, die heute noch zum Firmensiegel gehören, entstand ein untergäriges Bier von dunkler Farbe mit hohem Stammwürzegehalt, auf bayerische Art gebraut. Es fand auf Anhieb allgemein Gefallen.

Im Haus am Martinsplatz mit seiner Kutscherstube, der Sudkammer und dem Kropf-Martini-Bräu wurde manches Kapitel Kasseler Bier- und Stammtischgeschichte geschrieben. Als „Bayerische Bierhalle“ wurde sie zum Bürgertreff bei vielerlei Veranstaltungen. Hier tagte der Künstler- und Literatenstammtisch „Pvunzel“, standen hessische Krüge und Teller auf langen Borden und wurde als sichtbare Verbindung zur Martinskirche der Hammer der alten Viertelstunden-Glocke aufbewahrt.

Als Mann von Weitblick erwarb Adolf Kropf 1895 ein geräumiges Felsengrundstück an der Kölnischen Straße, wo bald darauf das neue Brauereigebäude entstand. Beide Weltkriege trafen das Unternehmen schwer. Es war eine große Aufgabe für die Familie, jedesmal wieder die Brauerei neu aufzubauen.

Im Jahr 1992 entschloss sich die Familie Kropf, das Unternehmen an die Henninger Bräu AG, Frankfurt, zu verkaufen. Im Oktober 1997 wurde die Martini Brauerei durch die Einbecker Brauhaus AG übernommen. Seit dem Eigentümerwechsel ist am Standort Kassel viel passiert. Ca. 5,0 Mio EUR wurden kurzfristig in die Technik investiert. Investitionsziele waren Qualitätsverbesserung und -sicherung, Energieeinsparung sowie Optimierung der Produktivität durch Modernisierung der Brauereitechnik.

Im Jahr 2000 wurde Kasseler Premium Pils eingeführt. Kasseler Premium Pils repräsentiert das Lebensgefühl einer traditionsbewussten Region mit kritischem Blick für Qualität, mit offenem Blick für Kultur und selbstbewusstem Blick in die Zukunft. Deshalb der Slogan: Es gibt noch viel zu entdecken. Martini Edel-, Martini Meister-Pils  und Martini Winterbier komplettieren das Biersortiment der Regionalbrauerei unter der Dachmarke Martini. Das Hauptabsatzgebiet der Martini Brauerei ist die Region Nordhessen.

Nörten Hardenberger

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Die Brauerei C. Wiederholt‘s wurde 1860 von dem Bierbrauer und Landwirt Carl Wiederholt in Nörten-Hardenberg gegründet. Carl Wiederholt hatte insgesamt 11 Kinder, sein Sohn Wilhelm übernahm die Brauerei, Carl junior den Bauernhof am Marktplatz. 1970 wurde die Brauerei von der Kasseler Brauerei A. Kropf (heute Martini Brauerei) übernommen. 1991 wurde die Brauerei in Nörten-Hardenberg geschlossen. Seither lebt die Brautradition bei der Martini Brauerei in Kassel fort und die Marke Nörten-Hardenberger hat sich in den letzten Jahren zu einer der erfolgreichsten Biermarken in Nordhessen und Südniedersachsen entwickelt.

BrauManufaktur Härke

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Mitte des 14. Jahrhunderts beginnt die Brautradition in der Stadt Peine. Seinerzeit wurde in Hausbrauereien nachweislich Bier gebraut. Seit 1890 bis heute ist durch den Namen Härke die Brautradition eng mit der Stadt Peine verknüpft. Die BrauManufaktur Härke verfügt über ein in 2008 eingeweihtes, hoch modernes Sudhaus. Weitere Investitionen in die Kälteanlage und in Gär- und Lagertanks ermöglichen der BrauManufaktur Härke, Biere mit Tradition und Sorgfalt nach dem neuesten Stand der Technik zu brauen. Die Symbiose von Tradition und Moderne wird den Besuchern im Rahmen der Brauereibesichtigungen auf einen Blick deutlich. Das klassische und denkmalgeschützte Brauereigebäude im Gründerzeitstil beinhaltet modernste Brauerei-Technik.

Die Sortenvielfalt der in Peine handwerklich und mit Leidenschaft gebrauten Biere lassen keine Wünsche offen, für jeden Geschmack gibt es die passende Sorte.

Seit dem Frühjahr 2013 gehört die BrauManufaktur Härke in Peine zum Einbecker Brauhaus.