Die folgenden Seiten enthalten Informationen zu alkoholischen Getränken.

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Heimat heißt, eine Geschichte zu haben.

Folgen Sie uns durch die Jahrhunderte.
Erleben Sie das Aufblühen der Einbecker Bierkultur.

Einbeck im 14. Jahrhundert

14. Jahrhundert

Bereits jetzt war der Bierhandel für die Stadt Einbeck bedeutungsvoll. Jeder Einbecker Vollbürger hatte das Recht, Bier zu brauen. 700 Brauherren gab es. Der Rat der Stadt kaufte die Überproduktion auf und sorgte für deren Vermarktung im gesamten deutschen Raum und im Ausland von Amsterdam im Westen bis Reval im Osten.

14. Jahrhundert

28. April 1378

An diesem Tag ist die älteste noch vorhandene Rechnung über den Verkauf von 2 Tonnen Einbecker Bier nach Celle datiert.

28. April 1378

14. und 15. Jahrhundert

Einbecker Biertrecks ziehen in Richtung Bremen, Hamburg, Lübeck, Landshut, München, Danzig, Königsberg, Riga, Dänemark und Amsterdam.

14. und 15. Jahrhundert

17. April 1521

Martin Luther erhält von Herzog Erich auf dem Reichstag zu Worms einen Krug Einbecker Bier und lobt es mit den Worten: „Der beste Trank, den einer kennt, der wird Einbecker Bier genennt“.

17. April 1521

1612

Ein Einbecker Braumeister wird nach München abgeworben, um dort das „Ainpöckische Bier“ zu brauen. Durch Verballhornung des Namens von „Einpöckisch“ über „Oanpock“ entsteht schnell der Name des berühmten Bockbieres. Somit ist die Stadt Einbeck Namensgeber des Bockbieres. „Ohne Einbeck gäb’s kein Bockbier“.

1612

1616

In Einbeck bestehen 742 Bürger-Brauhäuser.

1616

1794

Errichtung der Einbecker Gemeinschaftsbrauerei „Städtische Brauerei“ und Zusammenlegung der Einzelbraurechte.

1794

1851

In der Einbecker Dampfbierbrauerei wird das erste Bier in Flaschen abgefüllt. Und von Anfang an gibt es die „Original Einbecker Flasche“. Diese hat sich seitdem nicht verändert und ist eines der Wahrzeichen des Einbecker Brauhauses.

1851

1873

Gründung der Brauerei Domeier & Boden. Flaschenbier wird erstmals pasteurisiert und nach Brasilien und Australien exportiert.

1873

1967

Umfirmierung der Brauerei in „Einbecker Brauhaus Aktiengesellschaft“.

1967

1969

Das Einbecker Brauhaus kommt zur Schultheiss Brauerei AG, Berlin, die 1972 mit der Dortmunder Union zu Brau & Brunnen fusioniert.

1969

1988

Übernahme der Göttinger Brauhaus AG.

1988

1997

September

Eine private Investorengruppe erwirbt die Aktienmehrheit an der Brauerei von der Dortmunder Brau & Brunnen AG.

Oktober

Übernahme der Kasseler MARTINI Brauereibeteiligungs GmbH.

1997

1998

Aufgrund wachsender Beliebtheit von Einbecker Bieren wurde der Brauereistandort im historischen Stadtkern von Einbeck für das Logistik-Aufkommen zu klein.
Nach kurzer Bauzeit wurde 1998 das Einbecker Logistikzentrum in der Hansestraße in Betrieb genommen. Auf ca. 19.000 qm² Grundstücksfläche können jetzt täglich ca. hundert Fahrzeuge Be- und Entladen werden.

1998

2013

Übernahme der Privatbrauerei Härke GmbH in Peine und Neugründung der Härke Braumanufaktur GmbH, Peine.

2013

2015

Das Einbecker Brauhaus investiert 15 Mio. Euro in modernste Brau- und Abfülltechnik.

2015