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Auf der Einbecker Flasche geblasen

Aus der Einbecker Bierflasche kann man wunderbar den Gerstensaft aus der Heimat guter Biere trinken. Auf der Einbecker Bierflasche kann man aber auch wunderbar Weihnachtslieder blasen. Wenn man es kann. Und die Flaschen richtig gefüllt oder geleert sind.

Der Posaunenchor Holtensen-Hullersen unter Leitung von Günter Mielke hat jetzt eine Idee in die Tat umgesetzt und in gut 22-köpfiger Besetzung das Luther-Lied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ auf der Bierflasche intoniert. Der Chor hat gezeigt, dass man es kann. Und wie man es kann. Dabei sei es zunächst gar nicht so leicht gewesen, den richtigen Ton auf der Flasche zu treffen, wie Günter Mielke berichtete. Zunächst habe man im kleinen Kreis und einem Klavier ausprobiert, welche Töne aus der Flasche bei welcher Füllmenge kamen und dies auf einer Tabelle notiert. Klar: je weniger in der Flasche ist, desto tiefer ist der Ton. Aber acht verschiedene Töne sind insgesamt bei dem Luther-Lied notwendig. Zwei Mitglieder des Posauenchores kamen dann auf den Gedanken, die Töne zu wiegen. „Das war die entscheidende Idee“, sagt Mielke. „So hatten wir exakt die Töne, die wir brauchten für das Lied.“ Es komme aber nicht nur aufs Gewicht an, um die passenden Töne zu erhalten, sondern auch wie man in bzw. (wie bei einer Querflöte) über die Flasche puste. Ein Besonderheit mussten die Mitglieder des Posauenchores außerdem beachten, denn sie wollten auf den Flaschen mit naturtrübem Bockbier „Ainpöckisch 1378“ blasen: Unten aber sammelt sich die Hefe, und die musste komplett aus den Glasflasche ausgewaschen werden, um die richtigen Töne erhalten zu können. Denn als die Hefe und damit der Schaum unten in der Flasche blieben, kamen unterschiedliche Töne heraus. Drei Mal hat der Posaunenchor geprobt, bevor in der neuen Empfangshalle des Einbecker Brauhauses mit seiner Treppe erfolgreich Premiere war.

 

 

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